Die Teilnehmenden lernen, KI-Assistenten als Trainingspartner für wichtige Gespräche einzusetzen. Sie bereiten Gespräche strukturiert vor, führen sie per Sprache mit der KI realistisch durch und lassen sich anschließend eine Rückmeldung geben.
Das funktioniert für viele Situationen im Dienst: das schwierige Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, das Kritik- oder Konfliktgespräch mit Mitarbeitenden, das Auswahlgespräch, die Verhandlung mit einem Dienstleister oder die Präsentation vor einem Gremium mit kritischen Nachfragen.
Im zweiten Teil entwerfen die Teilnehmenden in Gruppen einen eigenen Sprachassistenten für Gesprächstrainings in ihrem Arbeitsumfeld. Sie legen fest, was er können muss, was er auf keinen Fall darf und wie er eingesetzt wird. Zum Abschluss wird ein Entwurf live als funktionsfähiger Prototyp umgesetzt und gemeinsam getestet.
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden eigene Übungsszenarien so beschreiben, dass die KI überzeugend in ihrer Rolle bleibt. Und sie wissen, wie sie ein solches Trainingswerkzeug für ihre Behörde beschreiben, beauftragen oder selbst anstoßen.
Für den Dienstherrn lohnt sich die Teilnahme, weil gute Gesprächsführung Konflikte entschärft, Beschwerden und Widersprüche vermeidet und Entscheidungen beschleunigt. Klassische Rollenspiele sind aufwendig, oft unbeliebt und finden selten statt. Professionelle Trainingsschauspieler sind wirkungsvoll, aber teuer. Mit KI lässt sich ein Gespräch dagegen jederzeit, beliebig oft und ohne Publikum üben, genau dann, wenn es ansteht.